Goldpreis in Euro

Goldpreis in Euro

Goldpreis in Euro geht wegen Nordkorea in die Höhe

Nach den jüngsten vermeintlichen Wasserstoffbomben-Explosionen in Nordkorea, die ein noch in Deutschland messbares Beben der Erde ausgelöst haben, ist der Goldpreis in Euro deutlich gestiegen: Befand sich der Goldkurs vor kurzem noch unter 1100 Euro pro Unze (31,1 Gramm Feingold), so bewegte er sich nach den Bombenexplosionen Anfang September nunmehr bei 1120 und ist damit auf einem Jahreshöchststand.

Goldpreis-Anstieg freut Besitzer von Goldbarren und Goldmünzen

Besitzer von Goldbarren und Goldmünzen dürften sich über den steigenden Goldpreis in Euro freuen, steigt damit auch der Wert ihrer Schätze. Kostete eine Krügerrand-Goldmünze im Jahr 2000 noch rund 300 Euro, so erhält man dafür heute – dem Goldpreisanstieg sei Dank – bereits über 1100 Euro und konnte damit sein Vermögen mehr als verdreifachen.

Geht der Euro-Goldpreis weiter nach oben?

Langfristig sollte man davon ausgehen, dass sowohl der Goldkurs in Dollar wie auch der Goldpreis in Euro weiter nach oben geht, weil die Explorationskosten ständig steigen, d.h. die Kosten, die entstehen, bis man das Gold aus der Erde gefördert hat. Weltweit muss man in den Goldminen immer tiefer graben, um überhaupt noch auf nennenswerte Goldminen-Vorräte zu stoßen. Teilweise liegen die Goldminen bereits mehrere Kilometer unter der Erdoberfläche. In Asien beginnt man bereits, Goldminen unter dem Meer zu erschließen, da die an Land befindlichen Minen dem Ende ihrer Nutzungszeit entgegengehen.

Arbeiter wollen mehr Geld fürs Gold-Fördern

Nicht nur, dass die technischen Arbeiten der Goldförderung wegen größerer Tiefen und Bohrungen unter der Meeresoberfläche immer teurer werden, es steigen auch die Kosten für Umweltauflagen und vor allen Dingen die Kosten für die Arbeitskräfte. Es ist noch nicht so lange her, dass Arbeiter in China oder Afrika für unter 100 Euro im Monat in den Goldminen gearbeitet haben, – diese Zeiten sind aber mittlerweile vorbei und werden sich nach und nach westlichen Geflogenheiten anpassen. Dies muss dann auf jede geförderte Unze umgelegt werden, womit davon auszugehen ist, dass auch zukünftig der Goldpreis in Euro steigen wird, – auch wenn niemand eine Glaskugel hat, mit der man die zukünftige Goldpreisentwicklung vorhersehen kann.Gold